Du möchtest am Schul-Mentoring-Projekt teilnehmen? Du bist Schulleiter, Lehrer, Schüler, Mentor, Trainer, Betreuer, Nachwuchssportler oder ähnliches?
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Neben der Integration ist die Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien eine Herzensangelegenheit von Hockey is Diversity.
Ziel der Schulbesuche ist es, benachteiligte Jugendliche und junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit Menschen aus Sport, Gesellschaft, Kultur und Politik zu einem Gedankenaustausch zusammenzubringen, die eine ähnliche Vita oder einen inspirierenden Lebenslauf vorweisen und somit als Vorbild dienen.
Das Erfahrungswissen des Mentors soll an die jungen Menschen vermittelt werden um ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Zudem sollen die Mentoren Erfahrungen aus ihrem eigenen Erlebten berichten sowie über Schwierigkeiten und Handlungsmöglichkeiten sprechen. So soll die persönliche und berufliche Entwicklung der Jugendlichen, sowie ihr Selbstbewusstsein, gestärkt werden. Die Jugendlichen sollen mit dem Austausch Chancen erkennen und sich trauen sie zu nutzen. Bei der Auswahl der Mentoren wird auf die Vielfältigkeit geachtet z.B. weibliche Mentorinnen die in Männer dominierten Berufen tätig sind, sowie Mentoren mit Behinderung. Gender- und interkulturell relevante Aspekte werden berücksichtigt. Eine individuelle Begleitung ist momentan nicht vorgesehen.
Im Oktober 2007 hatte Hockey is Diversity-Gründer Dr. Martin Hyun gemeinsam mit der Theodor-Heuss und Gartenstadtschule in Krefeld, ein Bildungspatenprojekt ins Leben gerufen. So besuchte am 16. Oktober 2008, die damalige Landtagspräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Regina van Dinther, die Theodor-Heuss Schule. Während ihrer Schulzeit besuchte van Dinther selbst, eine Hauptschule.
Die Schüler der Theodor-Heuss und Gartenstadt Hauptschule wurden zu einem Gegenbesuch in den nordrhein-westfälischen Landtag eingeladen. Für die meisten Jugendlichen war es die erste Berührung mit der Politik. Nach einer Diskussionsrunde mit dem stellvertretenden Landtagspräsidenten Oliver Keymis durften die Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal in die Rolle eines Abgeordneten schlüpfen.